GELASSENHEIT,  BEWEGLICHKEIT  UND WOHLBEFINDEN

Unsere Welt ist voller Reize und stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Wir empfinden Druck und Anstrengung und mit der Zeit entwickeln wir oft chronischen Verspannungen.

Die meisten Beschwerden entstehen – wie wir heute wissen – durch gewohnheitsmässige, andauernde, übermässige Anspannung in den verschiedenen Regionen des Organismus. Oder wie der bekannte Psychotherapeut Wolf Büntig sagt: „Wir halten an unseren Mustern fest mit Muskelkraft.“

Im Alexander-Unterricht lernt man, den Körper wieder zu entlasten und sich die ursprüngliche eigene Leichtigkeit und Beweglichkeit der frühen Kinderjahre buchstäblich zurück zu holen. Die Einheit von Körper und Geist wird immer klarer und sensibler erlebt. Das spürbare Ergebnis sind: Eine feinere sensorische Wahrnehmung, Aufrichtung der Wirbelsäule und damit verbundene Gelassenheit.

Die Wirksamkeit der Alexander–Technik ist in zahlreichen Studien nachgewiesen worden. An erster Stelle wäre dabei die langanhaltende Wirksamkeit gegen Rückenschmerzen zu nennen. Aber auch die nachgewiesene Wirksamkeit bei parkinsonscher Erkrankung, Nackenschmerzen, HWS-Distorsionstraumen, in der Stottertherapie und für die Erhöhung der Atemmuskelfunktion. Als hilfreich hat sich die Alexander-Technik auch erwiesen, um die Selbststeuerungskompetenz zu erhöhen, eine bessere Bühnenpräsenz zu erlangen, und insgesamt das Selbstmanagement zu verbessern, um so Störungen im Bereich des Bewegungsapparates vorzubeugen. Ausführliche Information zu allen Studien sind auf der Internetseite des Alexander-Technik-Verbands Deutschland veröffentlicht: http://www.alexander-technik.org/wissenschaft.html

Der Alltag kann ruhiger und bewusster angegangen werden. Chronische Beschwerden, zum Beispiel Rücken- oder Gelenkprobleme, verlieren sich. Das Erlernen der Technik bewirkt ein klareres Körperbewußtsein. Das konstruktive Reflektieren von Denkgewohnheiten und Bewertungs-Schemata geht damit wie selbstverständlich einher.

Das Lernen im Alexander-Sinne ist ein „Zurück-Lernen“, das heißt, zu lernen, weniger zu tun, zu lernen, überflüssige Anspannung weg zu lassen, sich an den Zustand im Alter von 2 oder 3 Jahren zu erinnern:  Ohne Schmerzprobleme, ohne Konditionsprobleme, beweglich und heiter.

Was ist Stress?

Wie reagiere ich?

Wie nehme ich mich und andere wahr?

Wie fühlt es sich an, wenn ich mich in Ruhe lasse?

Bin ich mir meiner selbst-bewußt?

Wie fühlt es sich an, entspannt, und zugleich aufgespannt zu sein?

Wie fühlt sich der Unterschied zwischen „sich bewegen“ und „sich bewegen lassen“ an?

Solche und andere Fragen begleiten uns, denn die Alexander-Technik ist ein sanftes Training des Nervensystems, kein Körpertraining im klassischen Sinne. Es gibt kein Trainingsprogramm, oder tägliche Übungen.

Unser Alltag kann uns (im Sinne von Karlfried Graf Dürkheim) als Übung dienen.

In den Alexander-Stunden geschieht auf diese Art ein individuelles Eingehen, ein leichtes gegenseitiges Lernen und Lehren auf den verschiedenen psycho-physischen Ebenen, das im Laufe der Zeit immer feiner und genauer wird.

Frederick Matthias Alexander und Alexander-Technik auf Wikipedia




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Entspannung im Bereich des Kopfgelenks/ release the atlanto-occipital joint

 

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Entspannung für den Lendenwirbel-Bereich/ relax the lower back and spine

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ausbalanciertes Sitzen/ to balance oneselfe while sitting

 

 

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Entspannung im Schultergürtel/ relaxation of the shoulder girdle